Reaktion auf Kolumne: Fünf Dinge, die unsere Leser im Fitnessstudio nerven

Das Kräftemessen in der Sauna, der Smalltalk, die Rechtschreibfehler, die Soccer Moms und die Menschenmassen: Das waren fünf Dinge, die den Autor unserer Kolumne „Fünf Dinge“ im Fitnessstudio nerven. In den Kommentaren unter dem Artikel auf FAZ.NET und unter dem entsprechenden Facebook-Post haben viele Leser beschrieben, was für sie das Training oft unerträglich macht. Ob die Nutzernamen auch die echten Namen sind, wissen wir nicht immer, der Einfachheit halber nutzen wir sie in dieser Zusammenstellung aber. Rechtschreibfehler in den Kommentaren haben wir korrigiert.

1. Die Lautstärke 

FAZ.NET-Nutzer Peter Schmidt stört sich in seinem Kommentar an dem „Brüllaffe“. Der sei meist in der Freihantel-Ecke zu finden und müsse „durch lautes Anfeuern, Schnauben, Stöhnen und so weiter die ganze Halle darauf aufmerksam machen, dass er jetzt gerade ein extrem schweres Gewicht hebt“. Facebook-Nutzerin Alissa Katharina schreibt: „Es gibt so Exemplare, die machen ihre dreimal fünf Züge unter theatralischem Gestöhne und bewundern anschließend im Spiegel den Muskel, den man(n) soeben gequält hat. Ich weiß nicht, was das soll. Sieht man etwa unmittelbar danach eine Veränderung? Das ist sowas von peinlich.“ Auch Alexander Berk nerven „Leute (meistens Männer), die Geräusche von sich beim Training lassen“.

Zu laut ist es vielen Studiobesuchern nicht nur wegen der „Brüllaffen“ – Corinna Fuchs beschwert sich über „Männer, die aggressiv werden, wenn man sie darum bittet, Kopfhörer zu benutzen, statt über die Handylautsprecher laut Musik zu hören“. Florian M. Koop nerven Menschen am meisten, „die keine Kopfhörer benutzen können (Musikgeschmack ist Privatsache!)“ und „Leute, die sich so laut mit ihren Kumpels unterhalten müssen, dass das halbe Studio mithören kann“. Einen anderen Kommentator nervt es dagegen, „wenn die Musik ausfällt und man jeden schnaufen und stöhnen hört“. Eine Lösung hat Peter Keul: Er schütze sich vor der „nervigen Punkmusik“ in seinem Studio mit „geräuschunterdrückenden Kopfhörern“.

2. Das Reservieren

„Menschen, die meinen, dass sie auf Mallorca sind und Geräte mit Handtüchern reservieren“, nerven Facebook-Nutzer Daniel Müller. Damit ist er nicht alleine. Peter Schmidt beschwert sich auf FAZ.NET über den „Engländer“: Der „wirft sein Handtuch irgendwo drauf und quatscht mit irgendwelchen Leuten am anderen Ende der Halle“. Auch Ewu Rensak stört sich daran, „wenn manche meinen, dass sie zwischen den einzelnen Sätzen erst fünf Minuten mit jemand anders quaken müssen und so das Gerät Ewigkeiten besetzt ist“. Dennis Kaufmann schreibt: „Was wirklich stört sind Jungs, die in Gruppen trainieren und dabei mehr rumposen, Selfies machen und quatschen als zu trainieren. Sie blockieren nämlich die Geräte und ich will fertig werden. Das nervt.“ Etwas drastischer drückt es Mamad MH aus: „Ich hasse diese Leute, die halbe Stunde an einem Gerät chillen.“ Netter ist Markus Schmidt: „Nicht labern, trainieren!“

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3. Die Smartphones

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