Premier League: Der Druck steigt für Klopp und Liverpool

Wem Antonio Rüdiger im Kampf um die englische Fußball-Meisterschaft die Daumen drückt, dürfte klar sein. Manchester City und Leroy Sane, den der Verteidiger vom FC Chelsea als „sehr guten Freund“ bezeichnet. „Ihm wünsche ich nur das Beste“, sagte der Nationalspieler dem „Kicker„. Nun ist Sanes City am Sonntag (17.00 Uhr bei DAZN) aber Chelseas nächster Gegner in der Premier League. Zumindest für 90 Minuten, und in Manchesters Kopf-an-Kopf-Rennen mit Jürgen Klopps FC Liverpool könnten das sehr entscheidende sein, muss die Freundschaft ruhen.

Und wie wichtig das Duell im Etihad Stadium für Citys Meisterschaftshoffnungen ist, fasste Teammanager Pep Guardiola prägnant zusammen. „An diesem Wochenende haben wir wirklich ein Finale. Wenn wir diese drei Punkte mitnehmen, ist das ein riesiger Schritt nach vorne“, sagte der Katalane. Dazu müsste aber auch Liverpool mitspielen, das schon am Samstag (16.00 Uhr bei DAZN) den AFC Bournemouth empfängt. Eine recht niedrige Hürde, möchte man meinen. Doch der Druck liegt bei Klopps Team.

Schließlich hat Liverpool den Sieben-Punkte-Vorsprung auf City vom Jahresbeginn verspielt und liegt nur noch auf Rang zwei hinter den Sky Blues. Mit 62 Zähler sind beide zwar punktgleich, aber die Reds sind gewarnt. Das 1:1 vom vergangenen Montag bei West Ham United, das Liverpool nach Citys 2:0-Sieg in Everton am Mittwoch die Tabellenführung gekostet hatte, warf Fragen auf. Wird Klopps Mannschaft nervös?

Jener hatte darauf eine klare Antwort. „Es geht nicht um den Druck. Es geht darum, die Situation zu genießen, in der wir sind“, sagte Klopp. Und Verteidiger Andy Robertson ergänzte: „Das hat nichts mit den Nerven zu tun. In einer langen Saison passieren schon mal zwei schlechte Resultate“, sagte der Schotte, „es ist Februar. Jeder muss sich entspannen und versuchen, die verbleibenden Spiele zu genießen.“

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